Nepal

19 Tage Schneebedeckte Gipfel, wilde Tiere und das Bisket-Jatra-Festival mit der Kamera und Steffen Hoppe entdecken

Farbenpracht im Himalaya

Auf dieser Fotoreise nehmen Sie die schneebedeckten Gipfel der Himalaya-Riesen in den Fokus ​​​​​​und begegnen Nepals wilder Tierwelt im Dschungel des Chitwan-Nationalparks (UNESCO-Weltnaturerbe) hautnah. Zum Abschluss erwarten Sie die bildgewaltigen Neujahrsfeste Bisket-Jatra und Sindur-Jatra mit unvergesslichen Motiven.

Die Berggiganten des Himalaya im Sucher

Zum Auftakt der Reise begeben Sie sich auf eine leichte Wandertour in die traumhafte Annapurna-Region. Unterwegs liefern Ihnen malerische kleine Dörfer, eingebettet in steile Täler zwischen eisgepanzerten Gipfeln, gastfreundliche Menschen und der atemberaubende Rundblick vom Poon Hill, ein Aussichtsberg der Extraklasse, einmalige Fotoimpressionen. Panoramaflüge entlang der Himalaya-Hauptkette sichern Ihnen zudem spektakuläre Blicke auf die höchsten Berge der Erde.

Auf Safari im Chitwan-Nationalpark

Panzernashörner, bengalische Tiger, Leoparden, Elefanten, Sumpfkrokodile und Wasserbüffel – in den üppig grünen Wildreservaten des Chitwan-Nationalparks erwarten Sie die „Big Five“ Nepals! Egal ob bequem im Geländewagen, zu Fuß auf Tigerpirsch, gleitend auf dem Fluss im Einbaumkanu oder an der Seite eines sanftmütigen Dickhäuteres bei einer Dschungelwanderung – freuen Sie sich auf außergewöhnliche tierische Begegnungen aus nächster Nähe.

Bisket-Jatra-Festival zum Nepalesischen Neujahr in Bhaktapur

Frühling, Zeit des Erwachens. Inmitten jahrhundertealter Kulturschätze, Tempel und enger Gassen feiern die Menschen ausgelassen das Bisket-Jatra-Festival, das hinduistische Neujahrsfest. Beobachten Sie dieses exotische Spektakel, wenn ein festlich geschmückter und an Seilen befestigter Holzwagen per Muskelkraft durch die Stadt gezogen wird. In Thimi erwartet Sie zudem das Sindur-Jatra-Festival mit farbenfrohen Zeremonien und einmaligen Fotoimpressionen. Ihr Reiseerlebnis endet im geschäftigen Kathmandu mit der Besichtigung der buddhistischen und hinduistischen Heiligtümer.

Ihre Fotoreiseleitung

Steffen Hoppe ist leidenschaftlicher Fotograf und als Reiseleiter sowie Vortragsreferent unterwegs. Seine Passion ist es, den Geschichten der Menschen zwischen Sulden am Ortler, Dar es Salaam, Lahore, Siem Reap und Surabaya zu lauschen. Mehr über ihn erfahren Sie hier.

  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Steffen Hoppe
  • Flexibles Reagieren auf spannende Licht- und Fotosituationen
  • Individuelle fotografische Betreuung und gemeinsame Bildbesprechungen
  • 5-tägige Wandertour mit Himalaya-Panorama
  • Blick vom Aussichtsberg Poon Hill (3210 m) auf die Dhaulagiri- und Annapurna-Gebirgskette
  • Auf Tuchfühlung mit Nepals wilder Tierwelt: zu Fuß, im Geländewagen und mit dem Einbaumkanu
  • 3 Nächte in den stilvollen Tiger Tops Lodges
  • Malerische Mittelgebirgsstadt Bandipur
  • Entspannung in Pokhara am Phewa-See
  • Im Kleinflugzeug den Himalaya bestaunen
  • Fotografische Streifzüge durch Kathmandu, Bhaktapur und Pokhara

Teilnehmer: 6 – 9

TerminPreis
29.03.2020–16.04.20204450 EUR
31.07.2018
  • Stupa Boudhanath in Kathmandu

  • Das „Rad des Lebens“ im Buddhismus

  • Im beschaulichen Ghandruk, dem wohl schönsten Dorf Nepals

  • Rhododendronblüte am Aussichtsberg Poon Hill

  • Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar

  • Kleiner Tempel in Kathmandu

  • Morgenstimmung im Solu Khumbu

  • Markanter Doppelgipfel der Ama Dablam (6812 m)

  • Manistein im Solu Khumbu

  • Sadhu

Nepal – Spektakuläre Bergwelten und Naturphänomene auf Foto festgehalten

von Steffen Hoppe

20 Tage Natur-Fotoreise im Himalya vom 20.03. – 08.04.18

Es hätte so schön werden können. Doch es wurde fantastisch. Wir freuten uns auf einen entspannten Nachmittag bei Kaffee und Apfelkuchen. Es war alles dafür angerichtet. Nebelfetzen jagten um unsere Lodge in Tadapani im Süden des Annapurna Himal. Waagrecht flog ein Gemisch aus Regen und Schnee an den großen Fensterfronten vorbei. Die Lodgebetreiber heizten den Ofen an. Doch innerhalb weniger Minuten bricht die Sonne durch abziehende Gewitterwolken. Ungläubig blicken wir hinaus. Wie vom Blitz getroffen, springen wir auf und holen die Kameras aus unseren Zimmern. Mehrere Regenbögen tanzen bereits über üppige Rhododendronwälder. Weit über uns, geben dünne Nebelschleier den Blick auf himmelhohe Firnflanken der Annapurna South frei. Auch über dem Modi Khola lichten sich die Wolken, nur noch aus der Ferne rollt der Donner herüber. Ein Dramatiker muss heute Nachmittag Regie über das Wettergeschehen führen. Nach und nach betritt der Machhapuchare die Bühne, die er bis zu den letzten Sonnenstrahlen am frühen Abend nicht mehr verlassen wird.

Am nächsten Nachmittag droht uns der Regisseur mit einer Hauptrolle in der nächsten Gewitteraufführung. Doch wir haben Glück. Früh genug überschreiten wir den Deurali Pass (3163 m) auf unserem Weg nach Ghorepani. Die blauschwarzen Wolken bleiben im Norden hängen und wir können schon einmal unser morgiges Ziel, den Poon Hill, betrachten. Um fünf Uhr morgens stehen wir vor unserer Lodge unter einem funkelnden Sternenhimmel. Wunderschön, aber echt früh. Lange vor Sonnenaufgang erreichen wir den 3200 Meter hohen Gipfel. Die Aussicht zählt zu den schönsten überhaupt. Das wissen natürlich auch andere Touristen. Aber die geräumige Kuppe bietet allen genug Platz, um den Dhaulagiri, die Annapurna und Nilgiris gebührend zu würdigen. Fast rauben die, in voller Blüte stehenden, Rhododendren den Eisgipfeln die Schau. Nein, eher ergänzen sie sich. Der ein oder andere Fotograf soll hier schon schöne Motive gefunden haben.

Nach einem kurzen Stopp in Kathmandu fliegen wir weiter nach Lukla. Eine detaillierte Beschreibung des Fluges und der glücklichen Rückkehr zur Mutter Erde würde den Rahmen sprengen. Über Namche Bazar erreichen wir nach drei Tagen Fußmarsch das Kloster Tengboche. Nach einem klaren Morgen und unzähligen Bildern reißen wir uns aus Namche Bazar los. Jetzt am Nachmittag lasten schwere Nebel im Solu Khumbu. So nutzen wir den Nachmittag zur Bildbearbeitung und Bildbesprechung. Nach dem Abendessen gehe ich nochmals vor die Lodge und traue meinen Augen nicht. Taghell geht der Vollmond auf, im Licht des Mondes glänzen die Schneeflanken der Ama Dablam und die gewaltige Lhotse-Nuptse-Mauer, nur noch überragt vom Mount Everest. Sehr schöne nächtliche Bergbilder bei Vollmond gelingen übrigens gegen 4 Uhr. Da wache ich zufällig auf, öffne das Fenster, stelle das Stativ auf der Fensterbank auf und ein Bild nach dem nächsten füllt die Speicherkarte. Meine Teilnehmer wecke ich zu dieser Stunde nicht, denn bislang herrschte eine angenehme Harmonie in unserer Gruppe. An unserem freien Tag in Tengboche nutzen wir das schöne Wetter, um oberhalb des Klosters einen 4300 m hohen Gipfel zu besteigen. Gebetsfahnen wehen am höchsten Punkt, direkt gegenüber glänzen die Eiswände des Thamserku in der Sonne. Stunden später dampfen vor uns heißer Kaffee und warmer Apfelkuchen im gemütlichen Speisesaal. Draußen ziehen dichte Nachmittagsnebel um die Lodge. Einfach schön. Unzählige Eindrücke und Erlebnisse nehmen wir mit zurück, denn am nächsten Morgen beginnt unser Rückweg nach Lukla.

01.04.2014
  • Sadhu

  • Sadhu

  • Boudhanath Kathmandu

  • Gebetsfahnen im Wind

  • Machapucchare

  • Bergidylle in Ghandruk

Nepal – Fotosafari in den Himalaya

von Steffen Hoppe

16 Tage Fotoreise vom 26.02. – 13.03.2014

Über 12 Stunden „up in the air“, Transfer zum Hotel in Katmandu, Abendessen und ….dann ein gemütliches Bierchen. Nein, gleich nach dem Dinner feiern wir mit ca. 1.000.000 ausgelassenen Pilgern die lange Nacht des Shiva (Shivaratri) in Pashupatinath. Die riesige hinduistische Tempelanlage bietet gerade in der Nacht unglaublich spannende Fotomotive. Gleich am nächsten Morgen kehren wir zurück, um viele Portraits der heiligen Männer, den Sadhus, zu fotografieren. Nach dem liebevollen Chaos von Shivaratri zieht es uns am Nachmittag zum ruhigen Swayambhunath Stupa. Wie bestellt lockern die Wolken auf und die Sonne sorgt für erstklassige Farben.

Nieselregen begleitete die Fahrt nach Pokhara, die wir für einen kurzen Fotostreifzug durch die bildschöne Newarstadt Bandipur unterbrechen. Am Nachmittag beziehen wir unsere Zimmer in der Fish Tail Lodge am Pewa Tal (See). Selbst Prinz Charles nächtige bereits hier, überflüssig etwas über den Komfort zu schreiben! Der darauffolgende Tag vergeht viel zu schnell: Der spektakuläre Sonnenaufgang über dem Himalaya erleben wir vom Aussichtshügel Sarangkot und besteigen höchste kulinarische Gipfel zum Frühstück in der Fish Tail Lodge. Trotz des Luxus besuchen wir am Nachmittag den idyllischen Begnas Tal.

Nun aber die Rucksäcke packen: Die einwöchige Trekkingtour im Süden des Annapurnamassivs beginnt: Schweißtreibend die ersten 200 Höhenmeter bis zum Australiancamp, dann gemütlich durch dichte Wälder bis Pothana. Uns begleiten Jamba, Pemba Sherpa, Narjan, Dorje und Trekkingguide Tshering Lama Sherpa, die schon nach kurzer Zeit zu engen Freunden werden. Das Wetterglück ist uns am nächsten Tag nach Landruk nicht ganz hold, nur selten dringt die Sonne durch den Dunst. Auch wenn Tanzkenntnisse nicht im Anforderungsprofil des Reiseprogrammes standen, niemand kann sich während einem Schulfest vor den wilden Verrenkungen der Gurungtänzen entziehen. Zum Glück hat sich keiner verletzt. Fotografisch kommt nun immer öfters mein Reflektor zum Einsatz, um dem Licht bei Portraitaufnahmen in den stimmungsvollen Küchen den „letzten Kick“ zu geben. Am Abend nutzen wir die seltene Gelegenheit, in der noch stark vom Animismus geprägten Gurungregion, an einem Schamanenritual teilzunehmen. Über eineinhalb Stunden lang, treibt der Schamane Krankheiten aus und sagt die Zukunft voraus. Ein Erlebnis, das sicher niemand aus unserer Gruppe vergessen wird.
Der klare Morgen ist schuld: Landruk und die Annapurna South bieten fast schon zu viele Fotomotive. Die heutige Wanderung beginnt mit einem kurzen, aber heftigen Abstieg bis zum Modi Fluss. Mit fortschreitender Tageszeit nimmt die Bewölkung zu – dem Himmel sei Dank – denn bei Sonneneinstrahlung wären die folgenden steilen 600 Höhenmeter bis nach Ghandruk kein Vergnügen. Donnergrollen begleitet uns auf den letzten Metern. Nach dem kurzen Gewitter reißt der Himmel auf und Annapurna South und Hiunchuli präsentieren sich dramatisch mit Neuschnee überzogen und mit Wolkenfetzen verziert im Sonnenuntergang. Ghandruk wäre es wert, einen ganzen Tag hier zu verbringen. So wird es 11 Uhr, bis wir unsere nächste Etappe in Angriff nehmen. Pünktlich zur Mittagsrast in einem gemütlichen Restaurant, setzt ein heftiger Hagelsturm ein. Toll, in wenigen Minuten verwandelt sich der verfilzte Bergdschungel vollends zum Märchenwald. Für gut zwei Stunden beruhigt sich das Wetter, bevor am Abend in Tadapani starker Schneefall einsetzt. Unglaublich, aber frühmorgens ist keine Wolke zu sehen und sogar einige blühende Rhododendronbäume bilden einen starken Kontrast zu den Eisbergen. Wieder führt uns der Weg durch fantastische Wälder, in denen eine Menge Affen leben. Wie die Tage zuvor bewölkt es sich gegen Nachmittag an den hohen Bergen und ohne Hast widmen wir uns in Ghorepani erstaunlich leckerem Kaffee und Kuchen. Früh geht`s zu Bett, denn morgen wollen wir bereits gegen 5 Uhr zum Poon Hill aufbrechen. Kalt ist es, die Schneereste sind noch gefroren, Sterne funkeln, aber es lohnt sich, denn zum Sonnenaufgang stehen uns vis-a-vis der Dhaulagiri und die Annapurnagruppe gegenüber. Wir genießen den Morgen auf dem Höhepunkt (3280m.) dieser Reise, denn jetzt folgt der kaum endende Abstieg bis Hille (1440m.). Bald ist die nahe Straße erreicht und die Annehmlichkeiten der Fish Tail Lodge rücken immer näher.

Nach kurzem Flug mit atemberaubenden Aussichten auf Annapurna, Manaslu und Ganesh-Himal landen wir sicher in Katmandu. Wo geht die Zeit bloß hin? Bhaktapur fesselt uns einen ganzen Nachmittag lang, Bodhnath verzaubert die Sinne und schon sitzen wir wieder im Flieger nach Deutschland. Die Freundlichkeit der Menschen sowie die Erlebnisse werden noch lange wirken und unsere Bilder zeigen eine große Reise.