Mongolei

15 Tage Fotoreise – Von der Weite der Steppe

Fotoreise mit Johannes Kalt und dem mongolischen Fotografen Bayar Balgantseren / 2017

Sanft streicht der Wind der mongolischen Steppe über das weite Land, über Hügel und Flüsse, durch das Gras und über dein Gesicht. Ein Falke ruft mit seinem spitzen Schrei deinen Blick in die Ferne, wo die weiten Ebenen im bläulichen Dunst auf die hohen Berge treffen. Alles scheint zu ruhen. Das Land. Die Zeit. Du in dir. – Mit deiner Kamera hast du es in der Hand, diesen Moment, dieses Gefühl für die Ewigkeit festzuhalten.

„Weit! – Der Fotoworkshop in den endlosen Steppen der Mongolei“ ist dabei viel mehr als nur eine Fotosafari. Bei diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, in einer atemberaubenden Landschaft Ihre eigene fotografische Sprache zu entdecken und weiterzuentwickeln. Sie werden vom erfahrenen Pädagogen und Fotografen Johannes Kalt und dem mongolischen Fotografen Bayar Balgantseren begleitet. Diese werden Ihnen grundlegendes fotografisches Know-how ebenso vermitteln, wie sie Sie in der Entwicklung Ihrer eigenen Kreativität unterstützen werden – ganz gleich auf welchem fotografischem Niveau Sie sich bewegen.

Und weil die Arbeit an den persönlichen Fähigkeiten eine schwere Arbeit ist, werden Sie jeden Tag auf ein Neues belohnt mit faszinierenden Orten und Motiven sowie der Begegnung mit den Menschen und der Kultur der Mongolei.

Ihr Deutscher Reiseleiter und Fotograf Johannes Kalt

Meine Qualifikationen und Kompetenzen

Ich bin begeisterter Fotograf, Lehrer und Bildungsmanager. Bis 2013 arbeitete ich sieben Jahre lang als Lehrer für Grund- und Hauptschullehramt in Baden-Württemberg, bereits seit 2000 – teils Vollzeit, teils parallel – freiberuflich. Als begeisterter Lerner habe ich mir das Lernen selbst zur Profession gemacht. Mit meinem 2013 abgeschlossenem Studium des Bildungsmanagements konnte ich mich zudem auch in weiteren Feldern professionalisieren, die das Lernen unterstützen. So bin ich heute zugleich Workshop- und Marketingleiter in meinem Ein-Mann-Unternehmen, in dem ich meine Profession des Lernens mit meiner Passion des Fotografierens für meine Kunden gewinnbringend verknüpfe.

  • In kleiner Gruppe und mit zwei Fotografen das faszinierende Land erkunden
  • Endlose Weiten und riesige Sanddünen der Wüste Gobi
  • Street photography: Ulan Bator - die Hauptstadt der Mongolei und ihre Menschen
  • Karakorum - historische Hauptstadt des mongolischen Weltreiches
  • Die Steppen der Mongolei
  • Berge und Felsen des Terelj National Parks
  • Begegnungen mit Kamel- und Yak-Hirten und deren Tieren
  • Architekturfotografie in und um alte Klöster und Tempelanlagen
  • Anleitungen und Hilfestellung in der Fotografie sowie regelmäßige Auswertungen der Bilder während der Reise

Teilnehmer: 8 – 12

26.11.2014

Mongolei - "Das Essen in der Mongolei ist schrecklich!“ - Ein Loblied auf die mongolische Küche

von Johannes Knorpp

„Das Essen in der Mongolei ist schrecklich!“ hatten uns gutmeinende Zeitgenossen als Warnung mit auf unsere Reise im Mai/Juni 2014 in die Mongolei gegeben. Beinahe die ganzen fünf Wochen unserer Reise dort waren wir auf der Suche nach diesem Essen und sind uns bis heute unschlüssig, ob die Warnenden tatsächlich das selbe Land bereist hatten.

Unseren ersten, umfassenden Eindruck vom mongolischen Essen bekamen wir in einem Supermarkt in Ulanbaataar. Dort fühlten wir uns wie zu Hause zwischen all den deutsch beschrifteten Lebensmittelpäckchen, mit deren Export eine bekannte, deutsche Lebensmittel-Kette wohl einen ganz ordentlichen Umsatz machen muss.

Unsere Freunde kochten Rindfleisch mit diversen Gemüsesorten und einer an schwäbische Flädle (in Streifen geschnittene Pfannkuchen) erinnernden Nudelsorte in einer moderat gewürzten Brühe. Diese Suppe, die wir am ersten Abend nach unserer Ankunft zur Begrüßung bekamen, schmeckte wunderbar. Und das tat sie auch am nächsten Morgen, als es zum Frühstück die selbe Suppe wieder gab.

An den großen Süßwasserseen der Mongolei aßen wir den besten Räucherfisch, den man sich vorstellen kann. In einer Mensa der Uni in Ulanbaataar, bei Leuten, die wir trafen, und in den kleinen Garküche des Landes gab es leckere frittierte oder gedampfte, gefüllte Teigtaschen und Krautwickel.

Bei den Nomaden in der Steppe konnten wir lernen, wie diese ihren wunderbaren Joghurt und die Butter machen, die sie beide mit Zucker vermischt den Gästen gleich nach dem Tee als Willkommensgruß anbieten.

Der traditionelle Tee schmeckt wirklich seltsam, wenn man einen Schwarztee mit Milch wie in England erwartet. Hat man aber seinen Gaumen erst einmal davon überzeugt, dass es Suppe sei, die da gleich kommt, macht einem auch das Salz im Milchtee nichts mehr aus.

Sogar eine der Spezialitäten der Mongolei - der gekochte Schafskopf - den man im Restaurant bekommen kann, enthält durchaus für uns Europäer schmackhafte Teile. Die Augen und Ohren kann man ja ohne großes Aufheben dezent am Rande des Tellers deponieren.

Wem dann bei all dem Fleischkonsum der Appetit nach etwas Frischem steht, der wird sogar in der Wüste Gobi fündig, wo sich weite grüne Flächen als üppige Weiden wilden Schnittlauchs entpuppen.

Und wenn Sie am Schluss einer dieser wirklich köstlichen Mahlzeiten, das Gefühl haben, dass vielleicht auch Sie zu Unrecht vor dem mongolischen Essen gewarnt wurden, dann freut sich die Köchin oder der Koch über Ihre wohlmeinenden Worte:

Schulch ampte bän! - Das Essen war gut!

Karte zur Reise
Video
01.10.2014