Indien – Ladakh

17 Tage Natur- und Kulturrundreise

Fotoreise durch „Klein-Tibet“ mit Kay Maeritz

Ladakh, das „Land der hohen Pässe“, gehört politisch zu Indien, geographisch und ethnisch hingegen zu Tibet und wird daher auch als „Klein-Tibet“ bezeichnet. Aufgrund der mächtigen Gebirgsketten und der daraus resultierenden Abgeschiedenheit konnte der tibetische Buddhismus bewahrt werden – ein Geheimtipp für Tibetfreunde! Das einstige buddhistische Königreich Ladakh begeistert Fotoliebhaber mit spektakulären Bergpanoramen und beeindruckender Landschaft, die zu verschiedenen Tageszeiten in ein faszinierendes Farbspiel getaucht werden. Unterwegs begegnen Sie den gastfreundlichen Ladakhis und vielen Exil-Tibetern. In der Rapshu-Hochebene genießen Sie die Ruhe und Weite am Tsomoriri-See mit dem Panorama der 6000er Gipfel. Kultureller Höhepunkt Ihrer Reise ist das buddhistische Klosterfestival in Hemis. Zwei volle Tage sind Sie zu Gast beim Hemis Tsechu und schwelgen in einer Fülle von Motiven: farbenprächtige Kostüme, phantasievolle Masken und traditionelle Tänze der Mönche. Zum Abschluss der Reise haben Sie die Möglichkeit, eines der wunderbarsten Bauwerke der Menschheit zu bestaunen: den berühmten Taj Mahal!

  • Begleitung durch Fotograf Kay Maeritz
  • Panoramaflug über den Himalaya
  • Ladakh - das "Klein-Tibet" Indiens
  • Zauberhafte Gebirgstäler zwischen 6000 m hohen Gipfeln
  • Großartige Seenlandschaften um Tsomoriri und Tsokar
  • Klosterfestival Hemis Tsechu
  • Herzliche Begegnungen mit Ladakhis und Exil-Tibetern
  • Optional: Ausflug nach Agra zum Taj Mahal (UNESCO)

Teilnehmer: 6 – 12

TerminPreis
12.06.2018–28.06.20183690 EUR
27.07.2013

Indien - Eine Fotoreise nach Ladakh, dem kleinen Tibet.

von Frank Bienewald

17 Tage Fotorreise vom 14.06. - 30.06.2013

Die Fotoreise nach Ladakh war für 2013 erstmals im Diamir-Portfolio ausgeschrieben, voller Freude erfuhr ich vom Zuspruch an diese Tour und erwartete die Gäste im glühend heißen Delhi am Flughafen. Wir flogen unverzüglich weiter nach Leh in Ladakh, auf 3.600 m war ein deutlich angenehmeres Klima. Die Gruppe bestand aus 7 sehr interessierten, reisefreudigen und ambitionierten Hobbyfotografen – genau die richtige Gruppengröße für eine derartige Tour! Auch das nach meinen Vorschlägen zusammengestellte Programm versprach zahlreiche Höhepunkte - besuchten wir doch einige meiner Lieblingsplätze auf dem Dach Indiens.


Die Reise begann nach der Erkundung der Umgebeung Leh’s mit einem 2-tägigen Besuch des Klosterfestivals in Hemis, spektakuläre Maskentänze der Mönche in einer außergewöhnlichen Umgebung waren ein gelungener Auftakt mit zahllosen Motiven. Mit Leh als Basislager fuhren wir danach in die Region Changtang, dem Hochland südwestlich der Grenze zu Tibet. Der Tso Moriri, ein auf 4.600 m Höhe gelegener See war unser Ziel, ein Paradies für Postkartenmotiv-Fotografen. Und, nicht planbar aber geschehen, wir besuchten einige Nomadenfamilien, die auf ihrem alljährlichen Weg zu den besten Weiden für ein paar Tage am Ufer des See’s lagerten. Der Weg zurück nach Leh führte uns zum Tso Kar, einem auf gleicher Höhe gelegenen sehr salzhaltigen See mit meterhohen Salzkrusten und strahlend blauem Wasser, perfekt eingebettet in diese karge wolkenlose Hochgebirgslandschaft. Ein weiteres Highlight der Reise war der Besuch des Volkes der Brokpa, Arier, die seit Jahrhunderten ziemlich isoliert am Indus leben und sehr auf den Erhalt ihrer Traditionen achten. Die Frauen und Männer tragen auch heute noch einen täglich frischen Blumenstrauß als Kopfschmuck. Auf dem Rückweg verbrachten wir noch einen Tag in Lamayuru, einer der eindrucksvollsten Klosteranlagen Ladakhs.


Die Zeit verging wie im Flug, ich bin mir sicher, dass jeder, trotz schon voller Speicherkarten, gerne noch geblieben wäre. Ich freu mich jedenfalls sehr auf die nächste Tour im kommenden Jahr!

Herzlichst, Frank Bienewald   

Karte zur Reise