Indien | Kaschmir • Zanskar • Ladakh

17 Tage Buddhistische Klöster und abwechslungsreiches Naturschauspiel im Himalaya mit Fotoreiseleiter Kay Maeritz

Über Srinagar ins Land der hohen Pässe

Kaschmir, Zanskar und Ladakh – eine einmalige Kombination, welche neben spektakulären Landschaftsmotiven auch die kulturelle und religiöse Vielfalt Nordindiens in den Fokus stellt. Reisen Sie mit dem DIAMIR-Fotoreiseleiter Kay Maeritz gemeinsam über Land in das Klein-Tibet Indiens und erleben Sie auf dem Weg in Zanskar das buddhistische Klosterfest in Sani.

Kaschmir – die Schweiz Indiens

Glasklare Seen, üppige Wälder und gewaltige Felsformationen – eine Landschaft die Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Aber auch die Lebensweise der Kaschmiris wird Sie während Ihrer Aufenthalte in Srinagar, Sonamarg und Naranag faszinieren.

Zanskar – Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit

Nicht nur das Ziel, auch der Weg durch die hier vorherrschende anmutige Mondlandschaft wird Sie in Ihren Bann ziehen. Besonders die rasch wechselnde Lichtstimmung liefert Ihnen immer wieder neue beeindruckende Fotomomente.

Klosterfest in Sani – kultureller Höhepunkt

Sie sind zu Gast beim buddhistischen Klosterfest in Sani. Neben dem Erlebnis an sich bieten Ihnen farbenprächtige Kostüme, fantasievolle Masken und die Tänze der Mönche Fotomotive in Hülle und Fülle.

Abgelegene Dörfer – zu Besuch bei den Dha-Hanu

Mitten in Ladakh begegnen Ihnen die in Dah lebenden Menschen mit einer abweichenden Sprache, Kultur und einem anderen Aussehen als die tibetisch-mongolisch abstammenden Ladakhis. Besonders der Kopfschmuck der Frauen fällt durch farbenfrohe Blumen sofort ins Auge.

  • Bootsfahrt auf dem Dal-See zur Abenddämmerung
  • Zu Besuch bei Einheimischen in Srinagar, Sonamarg und Leh
  • Kontakt mit Nomaden in Naranag, Kaschmir
  • Herzliche Begegnungen mit Darden
  • Zauberhafte Gebirgstäler zwischen 6000 m hohen Gipfeln
  • Buddhistische Klöster: Lamayuru, Hemis und Thiksey

Teilnehmer: 7 – 10

TerminPreis
27.07.2020–12.08.20203990 EUR
16.10.2019
  • Ladakh Zanskar

  • Ladakh Lamayuru

  • Ladakh – Buddhistischer Mönch

  • Ladakh Zanskar

  • Ladakh Zanskar

  • Ladakh Zanskar

Indien – Ladakh und Zanskar, eine fantastische Reise, die alle Mitreisenden begeistert hat

von Kay Maeritz

Ladakh und Zanskar – eine fantastische Reise, die alle Mitreisenden begeistert hat – und das, obwohl der Start durch die plötzlichen Ausgangssperren in Kaschmir erschwert wurde. Doch Dank einer gelungenen Neuplanung, sind wir statt nach Srinagar direkt nach Leh geflogen. Klar ist da ein bisschen Trauer über die verpassten Eindrücke in Kaschmir, doch die werden bei weitem aufgewogen durch die zusätzlichen Eindrücke in Ladakh, für das wir dadurch mehr Zeit hatten, z. B. das Klosterfest in Thrak Thok, in das wir zufällig hineinplatzen, der entspannte Tag und die schöne Wanderung vom Kloster hinab in Themisgam, die eigentlich nicht auf dem Programm standen.

Auch zu beobachten war, dass die Temperaturen in der ersten Woche deutlich wärmer als normal ausfielen und der Indus infolge der rapide schmelzenden Gletscher viel mehr Wasser führte als üblich. Der Klimawandel ist wirklich global, es regnet mehr als früher in Ladakh und die Gletscher ziehen sich merklich zurück, was langfristig die Landwirtschaft in Ladakh beeinträchtigen wird, da die Bauern auf das kontinuierliche Schmutzwasser zur Bewässerung angewiesen sind. Dieses Jahr führten alle Bäche und Flüsse Hochwasser, doch wenn die Gletscher geschmolzen sind, gilt nicht mehr, was man in Ladakh immer sagte: Wenn der Bauer Wasser braucht, betet er um Sonnenschein, damit mehr Wasser in den Bächen fließt…

Die Eindrücke im abgelegenen Zanskar-Tal waren überwältigend. Auf das fruchtbare grüne Suru-Tal hinter Kargil folgt die holprige Piste entlang des Himalaya-Hauptkammes. Mit dem Erreichen der ersten Stupas (Chörten auf Tibetisch) taucht die Sonne die vereisten Berggipfel in ein fantastisches Licht und gibt der staubigen Piste im Abendlicht ein wenig Rally-Paris-Dakar-Feeling. Wow.

Passend dazu liegt das Nachtquartier bei Rangdum so einsam, wie man sich einen Ort nur vorstellen kann. Inmitten einer Kies- und Geröllebene zwischen hohen Bergen liegt das Kloster auf einem kleinen Hügel und markiert den Beginn des tibetischen Siedlungsgebietes.

Der frühe Morgen im Kloster bringt gleich die Begegnung mit Zanskaris, die im Kloster auf ihrer jährlichen Pilgertour nach Rangdum beten. Anschließend führt die Piste über den Pensi La, der mit 4500 m den Höhepunkt der Reise darstellt. Vom Pass und auf dem Weg hinab kann man bei gutem Wetter die vereisten 7000er sehen, ein kurzes Stück danach blicken wir auf den Drang-Dung-Gletscher. Wir folgen dem Tal des Soda hinab nach Padum.

Nach dem höchsten Punkt der Reise erwartet uns hier ein weiterer Höhepunkt: das Klosterfest in Sani. Am ersten Tag des Festes wird geprobt. Die ganze Zeremonie wird aufgeführt, allerdings noch ohne Masken. Uns reicht erstmal ein kurzer Stopp für den ersten Eindruck. Denn am nächsten Morgen sind wir um neun wieder vor Ort. Das Gelände ist noch ziemlich leer, weder Ladakhis noch andere Zuschauer sind vor Ort. Umso beeindruckender ist es, den Mönchen beim Gebet zu lauschen. Wir sitzen an der Wand und verfolgen das Geschehen. Stundenlang wird rezitiert, werden die Mantras gesungen, gemurmelt gebetet, begleitet vom dumpfen Schlag einer großen Trommel. Hier dabei zu sein, schlägt uns fast mehr in den Bann, als der Maskentanz am Nachmittag, bei dem die Tänzer die Zuschauer mit den Erscheinungen im Bardo, der Zeit zwischen Tod und Wiedergeburt, vertraut machen. Stundenlang tanzen die Mönche im Hof des Klosters. Einwohner aus dem ganzen Tal haben sich dazu eingefunden und verfolgen gebannt das Geschehen.

Zanskar und Ladakh zu erleben und erlebbar zu machen, nicht nur in Fotos festzuhalten, ist für mich als Fotoreiseleiter genauso wichtig, wie das Fotografieren selbst. Dafür gibt es aber reichlich Gelegenheit aus einer Welt, die manchmal nicht von dieser Welt zu sein scheint…

27.07.2013
  • Kloster Thiksey in Ladakh

  • Mönche blasen das Muschelhorn

  • Schwalbennestkloster

  • Musizierende Möche beim Klosterfest

  • Unglaubliche Weiten am Tso Moriri.

  • Blick vom Gipfel des Stok Kangri in Richtung der Berge Zanskars.

  • Ladakhi mit traditionellem Kopfschmuck

  • Karge Landschaft am Pagong Lake.

Indien – Eine Fotoreise nach Ladakh, dem kleinen Tibet.

von Frank Bienewald

17 Tage Fotoreise vom 14.06. – 30.06.2013

Die Fotoreise nach Ladakh war für 2013 erstmals im Diamir-Portfolio ausgeschrieben, voller Freude erfuhr ich vom Zuspruch an diese Tour und erwartete die Gäste im glühend heißen Delhi am Flughafen. Wir flogen unverzüglich weiter nach Leh in Ladakh, auf 3.600 m war ein deutlich angenehmeres Klima. Die Gruppe bestand aus 7 sehr interessierten, reisefreudigen und ambitionierten Hobbyfotografen – genau die richtige Gruppengröße für eine derartige Tour! Auch das nach meinen Vorschlägen zusammengestellte Programm versprach zahlreiche Höhepunkte – besuchten wir doch einige meiner Lieblingsplätze auf dem Dach Indiens.


Die Reise begann nach der Erkundung der Umgebung Leh’s mit einem 2-tägigen Besuch des Klosterfestivals in Hemis, spektakuläre Maskentänze der Mönche in einer außergewöhnlichen Umgebung waren ein gelungener Auftakt mit zahllosen Motiven. Mit Leh als Basislager fuhren wir danach in die Region Changtang, dem Hochland südwestlich der Grenze zu Tibet. Der Tso Moriri, ein auf 4.600 m Höhe gelegener See war unser Ziel, ein Paradies für Postkartenmotiv-Fotografen. Und, nicht planbar aber geschehen, wir besuchten einige Nomadenfamilien, die auf ihrem alljährlichen Weg zu den besten Weiden für ein paar Tage am Ufer des See’s lagerten. Der Weg zurück nach Leh führte uns zum Tso Kar, einem auf gleicher Höhe gelegenen sehr salzhaltigen See mit meterhohen Salzkrusten und strahlend blauem Wasser, perfekt eingebettet in diese karge wolkenlose Hochgebirgslandschaft. Ein weiteres Highlight der Reise war der Besuch des Volkes der Brokpa, Arier, die seit Jahrhunderten ziemlich isoliert am Indus leben und sehr auf den Erhalt ihrer Traditionen achten. Die Frauen und Männer tragen auch heute noch einen täglich frischen Blumenstrauß als Kopfschmuck. Auf dem Rückweg verbrachten wir noch einen Tag in Lamayuru, einer der eindrucksvollsten Klosteranlagen Ladakhs.


Die Zeit verging wie im Flug, ich bin mir sicher, dass jeder, trotz schon voller Speicherkarten, gerne noch geblieben wäre. Ich freu mich jedenfalls sehr auf die nächste Tour im kommenden Jahr!

Herzlichst, Frank Bienewald

Karte zur Reise