Indien

8 Tage Auf Safari im Pench- und Tadoba-Nationalpark mit Fotoreiseleiter Bernd Nill

Der Tiger im Fokus

Mit seinem Bestand an Bengal-Tigern, gilt der indische Subkontinent als reichstes Gebiet dieser vom Aussterben bedrohten Großkatze! Nutzen Sie diese Chance und begeben Sie sich gemeinsam mit dem Tierfotografen Bernd Nill auf die Suche nach dem König des Dschungels!

2 Nationalparks in Zentralindien – 9 Safaris – 2 Reisende pro Geländewagen

Auf die Bedürfnisse der Tierfotografie abgestimmt, unternehmen Sie in den zwei ausgewählten Nationalparks Pench und Tadoba insgesamt neun Safarifahrten. Auf diesen werden Sie abwechselnd von unserem DIAMIR-Fotoreiseleiter begleitet und begeben sich mit max. einem weiteren Reiseteilnehmer auf die Spuren von Kiplings Dschungelbuch.

Pench-Nationalpark

Der Pench-Nationalpark dehnt sich mit seinen rund 758 km² Fläche auf zwei Bundesstaaten aus –Madhya Pradesh und Maharashtra. Als kleiner Geheimtipp geltend, erwartet Sie der Park mit einer abwechslungsreichen Landschaft. Erleben Sie eine bunte Mischung aus Laubwald, Bambus, Teakholz und den beeindruckenden Geisterbäumen, welche je nach Jahreszeit ihre Rinde verfärben. Besonders die offene Graslandschaft, welche durch den Pench-Fluss dominiert wird, sowie ein durch Felsen durchzogenes Gebiet, eignen sich ideal für die Beobachtung von Tigern und sogar Leoparden! Die Tatsache, dass der Pench-Nationalpark die höchste Dichte an Pflanzenfressern Indiens aufweist, unterstreicht zudem die guten Chancen, die majestätischen Raubkatzen vor die Kameralinse zu bekommen.

Tadoba-Nationalpark

Zusammen mit dem Andhari Wildlife Sanctuary wird der Tadoba-Nationalpark auch Tadoba Andhari Tiger Reserve genannt. Es gilt als eines der wichtigsten Schutzgebiete des Projekts Tiger, ein Programm zur Erhaltung der Tiger, welches 1973 von der indischen Regierung ins Leben gerufen wurde. Dank seiner Lage inmitten eines ausgedehnten Waldgebietes, weist das Reservat in seiner Kern- wie auch Pufferzone eine besonders hohe Tigerpopulation auf. Aber auch für andere bedrohte Tierarten wie dem Lippenbär, gilt das Reservat als wichtiger Rückzugsort.

  • Optimale Bedingungen für Tigersichtigungen
  • Chancen zur Beobachtung von Leopard und Lippenbär
  • Sorgfältig ausgewählte und komfortable Lodges
  • Transferfahrten in bequemen Kleinfahrzeugen

Teilnehmer: 6 – 10

TerminPreis
21.11.2020–28.11.20203250 EUR
06.02.2021–13.02.20213280 EUR
14.06.2019
  • Fellzeichnung des Bengalischen Tiger

  • Bengalischer Tiger

  • Langurenweibchen mit Jungtier

  • Portrait Bernd Nill

  • Bengalischer Tiger

  • Dhole bzw. Rothund, auch asiatischer Wildhund genannt

  • Hinduracke

  • Indischer Elefant

  • Gaur, auch indischer Bison genannt

  • Dschungelkauz

  • Haubenadler

  • Indische Halsbandsittiche

  • Brahma-Kauz

  • Axishirsch

Impressionen von einer faszinierenden Fotoreise

von Bernd Nill

Im Februar 2019 war unser Fotoreiseleiter Bernd Nill zusammen mit 9 begeisterten Foto-Enthusiasten in Indien unterwegs, um die Eindrücke dieser Tour auf Bild zu bannen. Von Nagpur startend ging es in 8 Tagen durch die Nationalparks Pench und Tadoba. Ein paar der schönsten Tieraufnahmen, die Bernd Nill während der Safaris geschossen hat, sind hier zu bestaunen.

25.03.2019
  • Pench, Tadoba-Nationalpark-Schwarzer Panther

  • Pench, Tadoba-Nationalpark – Lippenbär

  • Pench, Tadoba-Nationalpark-Äffchen

  • Pench, Tadoba-Nationalpark-Elefanten

  • Pench, Tadoba-Nationalpark – Rothund

  • Pench, Tadoba-Nationalpark-Sambar Hirsch

  • Familie im indischen Verkehr

  • Pench, Tadoba-Nationalpark-Tiger

  • Kinder

  • Pench, Tadoba-Nationalpark

  • Pench, Tadoba-Nationalpark – Tiger

  • Pench, Tadoba-Nationalpark – Gaur

  • Pench, Tadoba-Nationalpark – Jeepfahrt

  • Pench, Tadoba-Nationalpark – Affen

Große Überraschung auf meiner Fotoreise zu den großen Katzen – Der Schwarze Panther

von Petra Pietzka

Schon in Frankfurt am Flughafen traf ich unseren Reisleiter Bernd Nill und später beim Zwischenstopp in Doha lernte ich weitere Teilnehmer kennen. Insgesamt waren wir mit unserem Reiseleiter 10 Fotografen.

In Nagpur angekommen, muss man wissen, dass der indische Bürokratiekram Zeit braucht und alles genau kontrolliert wird. Passkontrollen bei jeder Nationalpark-Einfahrt begleiten uns.

Vor dem Flughafengebäude warteten wir kurz auf unsere Transfer-Autos. In dieser Zeit wurden meine roten Haare bestaunt, welche Anlass für Fotos ergaben. Kurzerhand gab ich einer Mutter ein Zeichen, das die Kids zu mir kommen können und ließ mich mit ihnen fotografieren.

Nach einem kurzen Aufenthalt zum Frischmachen im nahegelegenen Stadthotel in Nagpur und einem Frühstück ging es im Konvoi mit 5 PKWs Richtung Pench- Nationalpark. Ich fotografierte meine ersten Bilder aus dem Auto heraus. Übervolle Straßen, ganze Familien auf Mopeds sitzend, nebst Tieren, Autos und LKWs, die sich hupend durch den Verkehr schlängeln – ein Wahnsinn, wie das funktioniert.

Nach der Ankunft gab uns unser Reiseleiter eine Einführung für die kommenden Tage. Nach dem Check-in ging es auch schon los zur ersten Safari mit dem Geländewagen. Wir hörten und sichteten unseren ersten Tiger, der ganz entspannt und müde an einem kleinen See lag. Über uns saßen die Affen in den Bäumen und beobachteten uns neugierig. Beim Abendessen saßen wir gemütlich zusammen und tauschten uns über das Erlebte und die Fotos aus. Wir unternahmen insgesamt vier Fahrten im Pench-Nationalpark und sichteten noch ein zweites Mal einen Tiger sowie viele Affenfamilien mit Jungtieren, Sambar- Hirsche und vieles mehr. Das Gebrüll des Tigers ist mir noch heute im Ohr.

Am 4. Tag nach unserer letzten Morgensafari fuhren wir mit den PKW´s weiter zum Tadoba-Nationalpark. Auch hier beziehen wir sehr gut ausgestattete Häuser mit gemütlichen Terrassen im Irai Safari Retreat. Die Unterkünfte sind komfortabel und ich fühle mich sofort wohl. Auch das Essen ist für mich nicht zu scharf und eine neue Erfahrung in Sachen Geschmackserlebnis. Nachdem üblichen Prozedere mit den Pässen, geht es in den wesentlich grüneren Park mit viel Bambus. Auch hier auf den Safaris haben wir Erfolg und sichten mehrfach Tiger, zwar nicht immer im perfekten Licht, aber das ist eben die Natur.

Mein größtes Highlight der Reise ist aber die Begegnung mit dem Schwarzen Panther. Wer hätte gedacht, dass er ausgerechnet uns vor die Linse springt, obwohl nur insgesamt zwei dieser Exemplare hier leben. Wir hörten im Busch etwas und die Ranger entschieden, abzuwarten. Das Konzept ging voll auf – da stand er und war auch kurz darauf wieder verschwunden. Also Nerven behalten und Fotos machen. Diese leuchtenden grün-gelben Augen, die uns anschauten, werde ich nie vergessen.

Wir treffen noch auf viele verschiede bunte Vogelarten, Rehe mit Jungtieren, Affen mit Neugeborenen zum Anfassen nahe, Rothunde, Gaur und zum krönenden Abschluss sehen wir sogar noch den Lippenbär, der sich eigentlich erst ab März zeigt.

Bei der Fotoreise über den Reiseveranstalter DIAMIR saßen zwei Fotografen gemütlich jeweils auf einer Bank im Auto und so konnte auch die Ausrüstung griffbereit gelagert werden. Das war ein großer Vorteil gegenüber den Touristenfahrten mit sehr vollen PKW´s im Park. Während im ersten Park die Absprachen unter den Rangern sehr freundlich funktionierten, bemerkte man im 2. Park schon eher die Alleinfahrten der jeweiligen Ranger. Unsere Fahrer und Ranger waren jedoch stets bemüht, Tiere ausfindig zu machen.

Der Transfer zurück nach Nagpur war einwandfrei organisiert, obwohl unser Fahrzeug eine Panne erlitt. Ein Ersatzwagen war schon geordert. Unsere Gruppe entschied sich zum gelungenen Abschluss der Reise für ein gemütliches Beisammensein mit Buffet. Um Mitternacht ging es zum Flughafen.

Für mich war Indien mit dem Hauptaugenmerk auf die Sichtung von Tigern ein riesiger Erfolg und mit der Sichtung des Schwarzen Leoparden ein einzigartiges Erlebnis. Unterwegs traf ich auf Einheimische, welche sich fotografieren ließen und sehr freundlich waren. Kinder, die am Straßenrand spielten, winkten uns sehr oft zu. Und auch wenn wir auf ärmlichere Verhältnisse trafen, wirkten die Menschen irgendwie zufrieden. Ich konnte neue großartige Fotografen kennenlernen und interessante Gespräche führen. Nun ist meine Wunschliste an Reisezielen jedenfalls noch länger.