Spitzbergen

8 Tage Expeditionskreuzfahrt Nordwestspitzbergen

Fotoreise ins Eisbärland

„… die Reise war einzigartig! Jedes einzelne Foto lässt die Momente des Staunens und der Begeisterung wieder aufleben. Eine solche Reise wird kaum zu toppen sein.“

Zitat eines Spitzbergen-Fotoreisegastes aus Berlin 2014

In Nordspitzbergen sind die Chancen besonders groß, Eisbären zu sichten. Daher besuchen Sie gezielt Orte im Norden und Westen Spitzbergens, an denen die Wahrscheinlichkeit, Eisbären zu begegnen, besonders hoch ist. Das kleine Schiff mit hoher Eisklasse dient als komfortables Basislager und ermöglicht auch früh in der Saison die Einfahrt in die nördlichen Fjorde und ein sicheres Navigieren im Meereis, dem Lebensraum der Eisbären. Eine einmalige Gelegenheit, den König der Arktis ganz in Ruhe in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten – und die magische Stille im Packeis zu genießen! Zu entdecken gibt es aber noch viel mehr: Rentiere und Papageitaucher, Robben und Walrosse, riesige Kolonien von Lummen und Alken, schroffe Felslandschaften und beeindruckende Gletscher … Inspiration und Fotomotive sind reichlich vorhanden – im Fotokurs profitieren Sie bei Workshops und Bildbesprechungen außerdem von den Tipps und Tricks unseres Fotoreiseleiters.

DIAMIR-Fotoreiseleiter: Jörg Ehrlich

…ist Höhenbergsteiger und leidenschaftlicher Fotograf. Seit seiner ersten Expedition zu den 7000ern des Pamir, die er fotografisch dokumentierte, gehört die Kamera zu seiner Grundausstattung unterwegs. Der begeisterte Natur- und Reisefotograf ist zudem Autor und Initiator zahlreicher Vorträge, Filme als auch Reisereportagen. Als Mitgründer und Geschäftsführer von DIAMIR Erlebnisreisen erkundet der studierte Elektroingenieur viele Wochen im Jahr neue Reiseziele in aller Welt. Seine besondere Leidenschaft jedoch gilt der Tierbeobachtung – sei es in Afrika, Lateinamerika oder in den Polarregionen. Außerdem ist er bei vielen Foto- und Reisemessen im gesamten deutschsprachigen Raum am DIAMIR-Stand zu finden.

www.joerg-ehrlich.de

  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Jörg Ehrlich
  • Sehr gute Chancen für Eisbärensichtungen
  • Ortelius: Schiff mit höchster Eisklasse
  • Fahrt zur Packeisgrenze, Lebensraum der Eisbären
  • Zodiac-Ausflüge zu Gletscherfronten und Vogelfelsen
  • Kleine Wanderungen und Erkundungen an Land
  • Auch ohne Fotokurs buchbar

Teilnehmer: 70 – 116

TerminPreis
05.06.2018–12.06.20183150 EUR
29.07.2016
  • Porträt eines Walrosses

  • Spitzbergen-Rentier

  • Traumwetter im Hornsund

  • Die zarte Blüte des Svalbard-Mohn

  • Vogelschwarm vor beeindruckender Gletscher-Kulisse

  • Beeindruckende Kulisse im Hornsund

  • Eisbär

  • Zodiactour im Hornsund

  • Zartes Arktis-Moos

  • Eisbär

  • Seetang, Steine und zarte Pflänzchen – perfektes Stillleben

  • Eisbär

  • Junger Eissturmvogel

  • Dreizehenmöve

  • Eissturmvogel

  • Eine Kolonie Dickschnabellummen

Spitzbergen – Im Eisbärland

von Ivonne Bischofs

Hallo Frau Wesser,

hm, was soll ich sagen? TIP TOP!!! Ich könnte Ihnen den Fragebogen nur mit EXZELLENT schicken.

Aus der Nordtour wurde zwar eine Umrundung, aber zu toppen wären die Polar-Bear- Sichtungen nur mit Knut auf der Scholle im Packeis und Knock-Knock an der Bordwand gewesen.

Los ging's am Isfjord mit Blauwalen beim Dinner, das musste dann erst mal warten… 4-5 Wale, der Höhepunkt eine Mutter mit Kalb. Am nächsten Morgen Face to Face mit „Knut“ bei einer Zodiactour, der schwamm dann noch und wälzte sich danach im Schnee…

Smeerenburg und Raudfjord: schade, dass wir nur einen Tag im Packeis sein konnten wegne Nebel… Aber Walross mit Jungem auf der Scholle in der Hinlopenstraße ist auch nicht selbstverständlich, ebenso der Nebelbogen im Eis. Wie gesagt, die einzige klitze-Kleinigkeit, die für die Fahrt gen Süden sorgte, war der Wettergott.

Nach den Lummen im Alkefjellet ging‘s zum Bjornsundet und da war eine Eisbär-Mama mit 1,5 Jahre altem, superneugierigem Jungtier – es war sensationell, dem tapsigen Bären zuzusehen und vor allem seiner lautstarken und intensiven Kommunikation mit der Mama zu lauschen. Die Guides sagten, das sei sehr selten.

Am nächsten Tag weiter gen Süden… im Dreizehen-Canyon war ein Bär auf der Moräne, daneben ein zweiter, der sogar kurz Anstalten machte ein Rentier zu verfolgen. Am Nachmittag war's in Kap Lee bei 40 Knoten Wind zu stürmisch, aber dafür wurden wir am nächsten Tag mit Sonne im Hornsund in Samarinvägen und Gäshamma belohnt und einem sehr aktiven Gletscher. Immer wieder brachen Stücke ab und die Möwen stiegen in großen Gruppen auf. Am Nachmittag dann eine Schule Beluga im Sund. Und zu guter Letzt in Poolepynten die Walrosse im Wasser spielend und in Alkhornet die Rentiere greifbar nahe. Im Isfjord waren dann wieder die Blauwale da…

Für Crew, Guides, Organisation an Bord, Vorträge etc. gibt's ein super!

Ganz herzlich möchte ich mich nochmals bei Frau Wesser und Frau Sloma bedanken, dass Sie es möglich gemacht haben, dass nach dem Force Major der Ortelius ich diesen Platz auf der Plancius noch bekommen habe.

Ah, noch etwas. Sie hatten Recht mit dem Polarvirus! Wobei das bei mir auch nicht gerade überraschend ist. Ich hätte da mal eine vorsichtige Frage zur Antarktis…

Mit freundlichem Gruß

Ivonne Bischofs

21.07.2014

Spitzbergen – Eis, Eis, Eis & mehr

von Sandra Petrowitz

Impressionen von der DIAMIR-Fotoreise Nordspitzbergen, 24.06.-01.07.2014

Als die „Plancius“ am Abend des 24. Juni die Pier in Longyearbyen verließ, war die Spannung mit Händen zu greifen: Zwölf Fotografinnen und Fotografen machten sich mit dem komfortablen Expeditionsschiff auf den Weg nach Nordspitzbergen. Für die meisten von ihnen war es die erste Begegnung mit der Arktis. Verglichen mit anderen Jahren lag noch viel Schnee, und das Eis reichte bis an die Nordküste heran.

Schon unser erster Ausflug mit den Zodiacs führte uns folgerichtig ins Eis: zur Front des 14.-Juli-Gletschers. Dreizehenmöwen rasteten auf Eisbergen, wir bewunderten das Blau der frischen Abbruchkanten und die Vielfalt der Eisformen. Am Nachmittag ging es dann in das Forschungs-Örtchen Ny-Ålesund, zum nördlichsten Postamt der Welt. Nach einem Besuch bei den Walrossen von Smeerenburg hieß das nächste Ziel: 80 Grad Nord. Im Eis nördlich von Spitzbergen boten sich Eisschollen in den allerschönsten Weiß- und Blautönen, grandiose Landschaftspanoramen bei Windstille und die Tierwelt der Arktis als Fotomotive an. Wir trafen auf Papageitaucher, Dickschnabellummen, Krabbentaucher – und Eisbären. Sah man zuerst nur Tatzenabdrücke auf Eisschollen, entdeckte unser Expeditionsteam wenig später die „Könige der Arktis“ in ihrem Lebensraum!

Die beeindruckende Begegnung mit den weißen Bären wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Im Raudfjord kündigte sich der Spitzbergen-Sommer mit den ersten Blüten der Saison an. Einem wunderschönen Nachmittag im Fuglefjord bei allerbestem Fotolicht folgte ein Abstecher zur Walrosskolonie auf Prins Karls Forland, und auf dem Rückweg in Richtung Longyearbyen zeigten sich zwei Blauwale ganz nahe an der „Plancius“ – ein weiterer Höhepunkt und ein tolles Finale der Tour!


Übrigens: Auch 2015 ist die Fotoreise nach Nordspitzbergen im DIAMIR-Programm zu finden. Termine: 19.06. – 26.06.2015 (mit Sandra Petrowitz auf der „Ortelius“), 27.08. – 03.09.2015 (mit Michael Lohmann auf der „Plancius“)

08.07.2013

Spitzbergen - Eisbären-Special

von Sandra Petrowitz

8 Tage Expeditionskreuzfahrt 26.06. – 03.07.2013

Eisbären, Walrosse, Robben, Wale, arktische Landschaften, Eis bis zum Horizont, Panoramablicke von Aussichtsgipfeln, das geschäftige Leben in den Vogelkolonien und traumhaft schönes Licht: Das Eisbären-Special mit der "Plancius" in Nordspitzbergen war ebenso vielseitig wie beeindruckend. Am Ende der Fotoreise waren sich alle Teilnehmer einig: Eine Steigerung ist kaum vorstellbar.

Während der Woche in der Wunderwelt der Arktis sind jede Menge wunderschöne, kreative, unterschiedliche und lustige Fotos entstanden. Wir haben fast genauso viel gelacht wie fotografiert. Und wer bisher noch nicht wusste, dass man sich mit der "Plancius" an Eisbären und Walrosse regelrecht anschleichen kann, durfte auf dieser Tour mehr als einmal erleben, was mit einem Kapitän wie Alexey Nazarov und seiner Mannschaft möglich ist – wann erlebt man schon einen Eisbären, der zuerst neugierig näher kommt und dann neben dem Schiffsheck in aller Gemütsruhe ein Nickerchen hält?

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese einmalige Reise möglich gemacht haben, vom Kapitän über die Expeditionsmannschaft bis hin zu den Teilnehmern – Ihr wart großartig, es hat riesigen Spaß gemacht, und ich freue mich jetzt schon auf die Tour im kommenden Jahr…

Sandra Petrowitz

Karte zur Reise