Spitzbergen

8 Tage Expeditionskreuzfahrt Nordwestspitzbergen

Fotoreise ins Eisbärland

***Diese Reise gehört zu unseren beliebtesten Fotoreisen. Lassen Sie sich bereits jetzt für 2019 vormerken! Dann sind Sie die ersten, die wir kontaktieren, sobald der Termin final ist.***

In Nordspitzbergen sind die Chancen besonders groß, Eisbären zu sichten. Daher besuchen Sie gezielt Orte im Norden und Westen Spitzbergens, an denen die Wahrscheinlichkeit, Eisbären zu begegnen, besonders hoch ist. Das kleine Schiff mit hoher Eisklasse dient als komfortables Basislager und ermöglicht auch früh in der Saison die Einfahrt in die nördlichen Fjorde und ein sicheres Navigieren im Meereis, dem Lebensraum der Eisbären. Eine einmalige Gelegenheit, den König der Arktis ganz in Ruhe in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten – und die magische Stille im Packeis zu genießen! Zu entdecken gibt es aber noch viel mehr: Rentiere und Papageitaucher, Robben und Walrosse, riesige Kolonien von Lummen und Alken, schroffe Felslandschaften und beeindruckende Gletscher … Inspiration und Fotomotive sind reichlich vorhanden – im Fotokurs profitieren Sie bei Workshops und Bildbesprechungen außerdem von den Tipps und Tricks unseres Fotoreiseleiters.

DIAMIR-Fotoreiseleiter: Jörg Ehrlich

…ist Höhenbergsteiger und leidenschaftlicher Fotograf. Seit seiner ersten Expedition zu den 7000ern des Pamir, die er fotografisch dokumentierte, gehört die Kamera zu seiner Grundausstattung unterwegs. Der begeisterte Natur- und Reisefotograf ist zudem Autor und Initiator zahlreicher Vorträge, Filme als auch Reisereportagen. Als Mitgründer und Geschäftsführer von DIAMIR Erlebnisreisen erkundet der studierte Elektroingenieur viele Wochen im Jahr neue Reiseziele in aller Welt. Seine besondere Leidenschaft jedoch gilt der Tierbeobachtung – sei es in Afrika, Lateinamerika oder in den Polarregionen. Außerdem ist er bei vielen Foto- und Reisemessen im gesamten deutschsprachigen Raum am DIAMIR-Stand zu finden.

www.joerg-ehrlich.de

DIAMIR-Fotoreiseleiter: Bernd Nill

fotografiert seit früher Kindheit und ist seit vielen Jahren aktives Mitglied in der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT). Seine Ausstellungen und Vorträge nutzt er, um für Tiere, Pflanzen und deren bedrohte Lebensräume zu werben und so einen Beitrag zu deren Erhalt zu leisten. Fotografische Schwerpunkte sind neben den Motiven der heimatlichen Schwäbischen Alb die Reisen in mehr als 50 Länder auf allen Kontinenten. Die Begeisterung für Motive und Fotografie gibt er gerne auch an andere Fotografen weiter. Seit mehr als 20 Jahren begleitet er Foto- und Reisegruppen in leitender Funktion.

  • DIAMIR-Fotoreiseleitung: Jörg Ehrlich und Bernd Nill (Mitglied GDT)
  • Sehr gute Chancen für Eisbärensichtungen
  • Ortelius: Schiff mit höchster Eisklasse
  • Fahrt zur Packeisgrenze, Lebensraum der Eisbären
  • Zodiac-Ausflüge zu Gletscherfronten und Vogelfelsen
  • Kleine Wanderungen und Erkundungen an Land
  • Auch ohne Fotokurs buchbar

Teilnehmer: 70 – 116

TerminPreis
05.06.2018–12.06.20183150 EUR

Terminvorschau:

TerminPreis
04.06.2019–11.06.20193300 EUR
05.10.2017
  • Die Neugierde siegt: Der Eisbär nähert sich dem Schiff

  • Mühseliger Start: Dickschnabellumme beim Abheben

  • Arktische Stille: Spiegelung an der Gletscherfront

  • Exklusiver Ruheplatz: Walross auf dem Meereis

  • Eine Frage der Perspektive: die Ortelius im Drifteis

  • Dick eingepackt auf Bilderjagd: Fotograf mit Walross

  • Relativ weit weg, aber doch ein Bär – die erste Begegnung mit dem „König der Arktis“

  • Zum Spiegeln schön: Begegnung mit der Noorderlicht

  • Dickschnabellummen beim Plausch

  • Drei Farben Blau, Weiß, Grau: auf Zodiac-Tour im Drifteis

  • Objekt der fotografischen Begierde: die ersten Blüten des Roten Steinbrech

  • Wolken- und Wassermäander in der Engelskbukta

  • Abendstimmung

  • Bärenspuren im Eis

  • Erfolgreiche Jagd: eine junge Dreizehenmöwe mit erbeutetem Polardorsch

  • Geduld zahlt sich aus – der junge Eisbär inspiziert das Schiff

  • Tiefenentspannt: Bartrobbe

  • Spitzbergen, Land des Lichts: Blick in die Ymerbukta

Im Eisbärland – eine Fotoreise nach Spitzbergen

von Sandra Petrowitz

Der Ankunftstag in Longyearbyen: kalt und grau, regnerisch und windig. Wo, bitte, geht’s hier zur Arktis? Die Tiere immerhin sind schon da – Rentiere zupfen in Flughafennähe am braunen Gras, in der Eiderentenkolonie herrscht gurrendes Treiben, die Weibchen sitzen auf hellgrünen Gelegen. Rauf aufs Schiff und ab nach Norden!

Am anderen Morgen umgibt uns das Land der spitzen Berge: Die Namensgeber, noch verschneit, hüllen sich in fotogene Wolkenumhänge, Papageitaucher und Dickschnabellummen patschen aufgeschreckt davon. In der beeindruckenden Passage durchs Sørgatt hinein in den Smeerenburgfjord hält es niemanden mehr in der Kabine – raus an Deck zum Fotografieren! Stilles Wasser, monochrome Spiegelungen, magische Stille vor der Gletscherfront – und dieses überklare Licht der hohen Breiten, ein einziges ätherisches Leuchten. Zwei Walrosse auf einer Eisscholle, an die der Kapitän die Ortelius geduldig heranführt, sodass die Stoßzahnträger nicht misstrauisch werden. Beim dritten Walross, diesmal im Meereis, gelingt das Kunststück erneut. Und dann schieben wir uns durch das Schollenlabyrinth, einen Irrgarten in Weiß, auf der Suche nach dem weißen Bären auf weißem Untergrund vor weißem Hintergrund. Klingt schwierig? Ist es auch. Aber das Team um Expeditionsleiter Rinie van Meurs findet die „Könige der Arktis“ – auf dem Meereis und auf dem Festeis im Raudfjord. Wir gucken uns die Augen aus, Ferngläser kreisen, Richtungsbeschreibungen machen die Runde, endlich hat die x-te Variante Erfolg: „Ich hab ihn! Der ist ja weit weg – wie haben die den bloß gesehen?!“ Am Nachmittag unternehmen wir eine Schlauchbootfahrt im Eis. Dickschnabellummen sitzen wie Pinguine auf ihrer Scholle, die Luft ist still, das Wasser spiegelglatt, die Eisberge unter Wasser türkisblau. Zeit wird bedeutungslos.

Die Anlandung in der Engelskbukta birgt neue Herausforderungen: Man muss sich je nach Bewegungsdrang für eine der Wandergruppen entscheiden – aber alle Gruppen bekommen fantastische Landschaften zu Gesicht. Die ersten Steinbrechblüten tupfen rotviolette Achtungszeichen zwischen die Schneefelder. Die Fotografen liegen vor Spiegelungen auf dem Bauch, bewundern die verrückten Wolkenformationen und das psychedelische Gewirr des Schmelzwassermäanders. Am Nachmittag geht’s zu den Walrossen von Sarstangen, und wir können diese urzeitlichen Kolosse an Land bestaunen. Im Kongsfjord begeistern uns Blau- und Zwergwale, die deutlich sichtbaren Gipfel der „Tre Kroner“ Nora, Svea und Dana und das erstaunlich farbenfrohe Abendlicht.

Am nächsten Morgen erwachen wir wieder im Eis, dick eingepackt in Nebelbänke. Bärenspuren auf dem Eis – und da, der Bär! Wandert er zu uns? Die Antwort erübrigt sich: Das junge Männchen kommt ganz entspannt angelaufen, betrachtet sein Spiegelbild im Wasser, überspringt Kanäle im Eis, landet auf der nächsten Scholle und liefert uns jede Menge Gelegenheit, es ausführlich zu beobachten und zu fotografieren, wie es die Ortelius neugierig aus der Nähe betrachtet – und wir betrachten den Bären. Was für eine Begegnung!

Auf dem Weg gen Süden pirschen wir uns an eine gewaltige Bartrobbe an, die auf dem Eis ruht, und vor dem Isfjord erwarten uns Blauwale, die ausnahmsweise sogar ihre Fluke zeigen. Schließlich lässt sich – auf vielfachen Wunsch der Fotogruppe – die Sonne blicken, als wir in der Ymerbukta auf Schlauchboot-Tour gehen, um die Gletscherfront zu bewundern, Prachteiderenten zu erspähen und Rentiere zu beobachten. Wie, schon vorbei? Es wird lange dauern, bis die Bilder sortiert und die schönsten Aufnahmen bearbeitet sind und wir so richtig begriffen haben, was wir alles erleben durften … Sandra Petrowitz

29.07.2016
  • Porträt eines Walrosses

  • Spitzbergen-Rentier

  • Traumwetter im Hornsund

  • Die zarte Blüte des Svalbard-Mohn

  • Vogelschwarm vor beeindruckender Gletscher-Kulisse

  • Beeindruckende Kulisse im Hornsund

  • Eisbär

  • Zodiactour im Hornsund

  • Zartes Arktis-Moos

  • Eisbär

  • Seetang, Steine und zarte Pflänzchen – perfektes Stillleben

  • Eisbär

  • Junger Eissturmvogel

  • Dreizehenmöve

  • Eissturmvogel

  • Eine Kolonie Dickschnabellummen

Spitzbergen – Im Eisbärland

von Ivonne Bischofs

Hallo Frau Wesser,

hm, was soll ich sagen? TIP TOP!!! Ich könnte Ihnen den Fragebogen nur mit EXZELLENT schicken.

Aus der Nordtour wurde zwar eine Umrundung, aber zu toppen wären die Polar-Bear- Sichtungen nur mit Knut auf der Scholle im Packeis und Knock-Knock an der Bordwand gewesen.

Los ging's am Isfjord mit Blauwalen beim Dinner, das musste dann erst mal warten… 4-5 Wale, der Höhepunkt eine Mutter mit Kalb. Am nächsten Morgen Face to Face mit „Knut“ bei einer Zodiactour, der schwamm dann noch und wälzte sich danach im Schnee…

Smeerenburg und Raudfjord: schade, dass wir nur einen Tag im Packeis sein konnten wegne Nebel… Aber Walross mit Jungem auf der Scholle in der Hinlopenstraße ist auch nicht selbstverständlich, ebenso der Nebelbogen im Eis. Wie gesagt, die einzige klitze-Kleinigkeit, die für die Fahrt gen Süden sorgte, war der Wettergott.

Nach den Lummen im Alkefjellet ging‘s zum Bjornsundet und da war eine Eisbär-Mama mit 1,5 Jahre altem, superneugierigem Jungtier – es war sensationell, dem tapsigen Bären zuzusehen und vor allem seiner lautstarken und intensiven Kommunikation mit der Mama zu lauschen. Die Guides sagten, das sei sehr selten.

Am nächsten Tag weiter gen Süden… im Dreizehen-Canyon war ein Bär auf der Moräne, daneben ein zweiter, der sogar kurz Anstalten machte ein Rentier zu verfolgen. Am Nachmittag war's in Kap Lee bei 40 Knoten Wind zu stürmisch, aber dafür wurden wir am nächsten Tag mit Sonne im Hornsund in Samarinvägen und Gäshamma belohnt und einem sehr aktiven Gletscher. Immer wieder brachen Stücke ab und die Möwen stiegen in großen Gruppen auf. Am Nachmittag dann eine Schule Beluga im Sund. Und zu guter Letzt in Poolepynten die Walrosse im Wasser spielend und in Alkhornet die Rentiere greifbar nahe. Im Isfjord waren dann wieder die Blauwale da…

Für Crew, Guides, Organisation an Bord, Vorträge etc. gibt's ein super!

Ganz herzlich möchte ich mich nochmals bei Frau Wesser und Frau Sloma bedanken, dass Sie es möglich gemacht haben, dass nach dem Force Major der Ortelius ich diesen Platz auf der Plancius noch bekommen habe.

Ah, noch etwas. Sie hatten Recht mit dem Polarvirus! Wobei das bei mir auch nicht gerade überraschend ist. Ich hätte da mal eine vorsichtige Frage zur Antarktis…

Mit freundlichem Gruß

Ivonne Bischofs

08.07.2013
  • Eisbär

  • Walrosse suchen am Grund nach Muscheln

  • Die Guides bereiten die Zodiacs vor

  • Eisbär mit reicher Beute

  • Eisbären – heiß geliebte Fotomotive

  • Regenbogen sind selten auf Spitzbergen

  • Sandregenpfeifer

  • Von den schroffen Bergen bekam Spitzbergen seinen Namen

  • Die bunten Häuser von Longyearbyen

  • Wanderung in der Bergwelt Spitzbergens

  • Viel los am Vogelfelsen

  • Eisbär im Packeis

  • Zodiactour

  • Plancius in Spitzbergen

  • Eisbär gesichtet!

Spitzbergen – Eisbären-Special

von Sandra Petrowitz

8 Tage Expeditionskreuzfahrt 26.06. – 03.07.2013

Eisbären, Walrosse, Robben, Wale, arktische Landschaften, Eis bis zum Horizont, Panoramablicke von Aussichtsgipfeln, das geschäftige Leben in den Vogelkolonien und traumhaft schönes Licht: Das Eisbären-Special mit der „Plancius“ in Nordspitzbergen war ebenso vielseitig wie beeindruckend. Am Ende der Fotoreise waren sich alle Teilnehmer einig: Eine Steigerung ist kaum vorstellbar.

Während der Woche in der Wunderwelt der Arktis sind jede Menge wunderschöne, kreative, unterschiedliche und lustige Fotos entstanden. Wir haben fast genauso viel gelacht wie fotografiert. Und wer bisher noch nicht wusste, dass man sich mit der „Plancius“ an Eisbären und Walrosse regelrecht anschleichen kann, durfte auf dieser Tour mehr als einmal erleben, was mit einem Kapitän wie Alexey Nazarov und seiner Mannschaft möglich ist – wann erlebt man schon einen Eisbären, der zuerst neugierig näher kommt und dann neben dem Schiffsheck in aller Gemütsruhe ein Nickerchen hält?

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese einmalige Reise möglich gemacht haben, vom Kapitän über die Expeditionsmannschaft bis hin zu den Teilnehmern – Ihr wart großartig, es hat riesigen Spaß gemacht, und ich freue mich jetzt schon auf die Tour im kommenden Jahr…

Sandra Petrowitz

Karte zur Reise