Republik Kongo

11 Tage Fotoreise mit Thorsten Milse

Gorillas im Sucher

Unternehmen Sie mit uns die Reise ihres Lebens in eines der letzten unberührten Tierparadiese Afrikas. Im Nordosten der Republik Kongo befindet sich einer der ältesten Nationalparkes in Afrika, der Odzala-Kokoua-Nationalpark. Der Großteil des 13.600 km2 großen Parks ist mit dichtem Regenwald bedeckt, der immer wieder von Flüssen, Sümpfen und Lichtungen, sogenannten Bais unterbrochen wird. Zu diesen Salinen kommen die Tiere zum Trinken, Fressen und um Mineralien aufzunehmen. Nicht weit davon befinden sich die drei Camps des Parks, in denen sie sehr komfortablen untergebracht sind und die als Ausgangspunkt ihrer Exkursionen zu Fuß oder mit dem Boot in den Park dienen. Der Höhepunkt ihres Besuches sind sicherlich die beiden Gorilla-Trackings. Im Park befindet sich die höchste Dichte der westlichen Flachlandgorillas, die sie hier ausgiebig beobachten können. Aber auch Waldelefanten, Bongos, Sitatungas, Schimpanzen und viele Vogelarten sind im Park anzutreffen. Freuen Sie sich auf ein Naturerlebnis der besonderen Art gepaart mit großem Komfort und ausgiebig Zeit für die Entdeckung eines der letzten Naturparadiese in Afrika.

  • 8-tägiger Aufenthalt im Odzala-Kokoua-Nationalpark im Nordosten des Kongo
  • Ein „Muss“ für jeden Tierliebhaber Afrikas
  • Westliche Flachlandgorillas mit Komfort erleben
  • Ein zusätzliches drittes Gorilla-Trackings möglich (optional)
  • Bootsfahrt auf dem Lekoli-Fluss zur Lango-Bai
  • Waldelefanten, Bongos, Sitatungas und Büffel aus nächster Nähe beobachten
  • Bequeme Anreise per Charterflug von Brazzaville aus

Teilnehmer: 4 – 8

TerminPreis
21.11.2018–01.12.201812890 EUR
26.02.2018
  • Gorilla im Odzala-Kokoua-Nationalpark

  • Mboko Airstrip im Odzala-Kokoua-Nationalpark

  • Gorilla im Odzala-Kokoua-Nationalpark

  • Fahrt durch den Odzala-Kokoua-Nationalpark

  • Wasserbüffel im Odzala-Kokoua-Nationalpark

  • Große Weißnasenmeerkatze

Zwischen Regenwald und Savanne – Regenwalderfahrung im Odzala-Nationalpark

von Thorsten Doß

Das sogenannte „Herz der Finsternis“ – nach Joseph Conrads gleichnamigen Buchtitel ist eine eher unglückliche, aber dennoch viel genutzte Bezeichnung für die unwegsamen Gegenden Zentralafrikas. Dies erlebt man bei einem unvergesslichen Besuch des Odzala-Nationalparks. Meine Regenwaldexkursion im erwähnten Park führte mich fast täglich durch hohes Wasser zu Naturschauspielen weit ab menschlicher Zivilisation, entlang natürlicher Wasserpfade oder durch Schlammfelder. Die Flüsse wurden mit dem Kajak befahren oder einfach durchwatet. Die zahlreichen Beobachtungen westlicher Flachlandgorillas waren nicht weniger anstrengend – aber absolut lohnenswert.

Die Flora und Fauna des Parks ist einzigartig – die Erfahrung dies am eigenen Leib zu spüren umso mehr. Der Odzala-Nationalpark beherbergt eine Fülle unterschiedlicher Tierarten – die berühmtesten unter ihnen sind Waldelefanten, Bongos, Waldbüffel, Sitatungas, Hyänen und Leoparden und natürlich die bereits erwähnten Flachlandgorillas. Aber auch die Flora tritt nicht nur als Regenwald per se in Erscheinung: Savannen-, Regen- und Trockenwaldgebiete können hier auf nur einer Tagestour mehrmals durchwandert werden. Die ortsansässigen Guides und Tracker sind Meister ihres Fachs. Sie erklären Ursprung und Gegenwart der einzelnen Waldgebiete, Tierverhalten und bringen vor allem jeden Gast sicher wieder in eins der drei zur Verfügung stehenden Camps zurück. Diese sollten in einer Reihenfolge besucht werden, die dem Reisewunsch entspricht: wer vor allem Gorillas sehen möchte, sollte mehrere Nächte im Ngaga Camp verweilen. Savannen- und Flusstouren sind vom Mboko Camp aus am besten zu arrangieren. Das Lango Camp, direkt an der Lango Bai gelegen, dient der intensiven Exkursion in die feuchteren Gebiete des Regenwaldes.

Karte zur Reise