Äthiopien

16 Tage Im Fotosucher: Blutbrustpaviane auf Hochlandebenen, gelbgrüne Schwefelterassen und dunkelroten Vulkandampf

Von den Semien-Bergen zum Vulkan Erta Ale

Äthiopien – ein Land der Extreme, Kontraste und sagenumwobener Geschichte erwartet Sie. Erleben Sie eine fotografische Rundreise in das Abessinische Hochland mit all seinen kulturellen und geografischen Highlights. Zu Beginn entdecken Sie die alte Kaiserstadt Gondar, bevor Sie die Route in die Semien-Berge auf das „Dach Afrikas“ führt. Spektakuläre Panoramen auf unzählige 4000er und spannende Tierbeobachtungen der hier lebenden Blutbrustpaviane werden Sie begeistern. Geografischer Tiefpunkt, aber einer der inhaltlichen Höhepunkte, ist die Fahrt in die Danakil-Senke. Bizarr schimmernde Schwefelterrassen, archaisch arbeitende Salzstemmer und Kamelkarawanen werden Sie ebenso ins Staunen versetzen, wie der Anblick der Caldera des Erta-Ale-Vulkans. Sie verlassen die Salzwüste und beenden die Reise bei den legendären monolithischen Felsenkirchen von Lalibela, die per Hand aus dem roten Tuffsteinfelsen geschlagen wurden. Äthiopien wird Sie überraschen, begeistern und nicht mehr loslassen.

  • Begleitung durch einen erfahrenen Fotoexperten
  • UNESCO-Weltnaturerbe: Semien-Berge
  • Beobachtung der endemische Blutbrustpaviane
  • Spektakuläre Caldera des Erta Ale-Vulkans
  • Farbenprächtige Schwefelterrassen von Dallol
  • Off-Road durch die Danakil-Wüste
  • UNESCO-Weltkulturerbe: Gondar und Lalibela

Teilnehmer: 8 – 12

TerminPreis
07.12.2019–22.12.20193340 EUR
05.12.2020–20.12.20203440 EUR
12.06.2019
  • Blutbrutpavian in den Semien Bergen

Äthiopien – ein Land voller spannender Motive und freundlicher Menschen!

von Ingo Knoll

Als ich mich für eine Reise nach Äthiopien entschieden hatte, ging es mir vor allem um die faszinierenden Blutbrust-Paviane (Dscheladas), die es nur im Hochland der Simien-Berge zu entdecken gibt.

Meine Erwartungen wurden hier übererfüllt! In einer einzigartigen Landschaft mit grandiosen Ausblicken in das Gebirge und die Canyons kann man auf über 3.000 Meter Höhe diese endemische Primatenart aus nächster Nähe entdecken. Zwischen hunderten von Tieren verbringt man Stunden (!) und kann die Affen beim Fressen und bei allen Familienaktivitäten beobachten. Die Tiere haben keine Scheu und man kann sich Ihnen bis auf Armlänge nähern.

Ein ganz beeindruckendes Erlebnis, das ich jedem Tierfreund unbedingt empfehlen kann!

Mir war auch bekannt, dass Äthiopien für seine christliche Kultur und seine „Steinkirchen“ bekannt und berühmt ist. Diese Bauwerke und vor allem die tiefreligiösen Menschen mit ihrem orthodoxen Glauben aus nächster Nähe zu erfahren und zu beobachten, hat mich dann aber wider Erwarten sehr beeindruckt. Die sakralen Gottesdienste bei Sonnenaufgang in den historischen Felsenkirchen in Lalibela mit hunderten von freundlichen Menschen mitzuerleben, war ein wirklich einmaliges Erlebnis. Und auch die Schlösser und Kirchen der früheren abessinischen Kaiser sind beeindruckende historische Kulturgüter!

Einige Reiseteilnehmer waren speziell wegen des aktiven Vulkans Erta Ale und den Schwefelquellen in der Danakil-Salzwüste nach Äthiopien gereist. Tatsächlich waren die Schwefelquellen von ihrer Farbigkeit einzigartig und die Umgebung mit der Salzwüste und vor allem mit der Wanderung durch die Salz-Canyons waren sehr spannend! Die Übernachtungen in den – wahrlich primitiven – Holzpritschen mitten in der staubigen Wüste als auch die Nächte in den Steinhütten am Rand des Erta Ale Vulkans waren schon etwas Besonderes. Des Vulkan selbst bot uns in den zwei Nächten unseres Lagers zwar beeindruckende Panoramen, wegen der starken schwefeligen Wasserdämpfe allerdings keinen Einblick in die „Vorhölle“ des Lavaspeiers.

Wie gewohnt war die Reise von Diamir perfekt organisiert und begleitet. Auch eine plötzlich auftretende gesundheitliche Beeinträchtigung eines älteren Reisegastes wurde schnell gelöst und der Gast erhielt schon am nächsten Tag eine Rückreise nach Deutschland.